GRUNDLAGEN

Allgemeine Grundlagen-Ermittlung

Die allgemeine Grundlagenermittlung als Startschuss im Rückbau-Management! 
Gefahrstoff-Gutachten
Gutachten

Gefahrstoff-Gutachten

zur Ermittlung möglicher Belastungen mit Gefahr und Schadstoffen!

Allgemeine Grundlagen-Ermittlung

Die allgemeine Grundlagen-Ermittlung

und ihre Rolle im Gesamtprozess.

Die allgemeine Grundlagenermittlung zur Rückbau-Planung schafft die Basis, um Rückbau- und Neubaumaßnahmen von Anfang an sinnvoll aufeinander abzustimmen. Da Rückbauarbeiten häufig direkt mit der Planung neuer Bauabschnitte verknüpft sind, müssen gegenseitige Anforderungen und Auswirkungen schon früh bekannt sein. Nur so können Zeitabläufe, Kosten und technische Schnittstellen realistisch eingeschätzt und in die Gesamtplanung integriert werden. Eine sorgfältige Grundlagenermittlung hilft somit, spätere Planungsänderungen, Verzögerungen und zusätzliche Kosten zu minimieren.

Leistungsinhalte und Schwerpunkte

Die Kernleistungen der allgmeinen Grundlagenermittlung umfassen insbesondere:

  • Bauliche Bestandsaufnahme und Dokumentation: Sammeln aller relevanten bzw. auch vorhandenen Bauunterlagen der maßgeblichen Baujahre, der erfolgten Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen sowie der historischen Nutzung der Objekte. Sofern hierzu die Unterlagen fehlen oder nicht erreichbar sind, wird versucht, die notwendigen Erkenntnisse durch optische Begutachtungen, ergänzt durch diverse Bauteilsöffnungen zu erreichen. Diese Unterlagen werden dann auch für weitere Planungsschritte, wie der Klärung statischer Fragen, Belastungssituationen, Infrastrukturprobleme, etc. verwendet.
  • Entwicklung von Bedarfskonzepten für weitere Untersuchungen: Auf Grundlage der bereits vorliegenden Informationen – oder ergänzend durch Begehungen und Abstimmungsgespräche – wird gemeinsam festgelegt, in welchen Bereichen zusätzlicher Klärungsbedarf besteht.
  • Typische Themenfelder sind dabei:
    • die räumliche Abgrenzung zwischen Rückbauzonen und weiter zu nutzenden oder zu schützenden Bereichen,
    • die statischen Gegebenheiten im Rückbaubereich,
    • mögliche Belastungen der Bausubstanz durch Gefahr- oder Schadstoffe (siehe Gefahrstoffgutachten),
    • potenzielle Altlasten im Baugrund, etwa durch Kampfmittel oder verfüllte Bereiche,
    • Auswirkungen des Rückbaus auf die technische Infrastruktur der Umgebung,
    • Auswirkungen auf die logistischen Abläufe im Umfeld,
    • Beeinträchtigungen durch Lärm, Staub oder Erschütterungen, insbesondere bei parallel weitergeführter Nutzung angrenzender Bereiche,
    • sowie der zusätzliche Raum- und Flächenbedarf des Rückbaus und seine Konsequenzen für die bestehende Infrastruktur.
  • Risikobewertung: Analyse der Gefährdungspotenziale für Mitarbeitende, Anwohner und Umwelt. Erste Einschätzung, ob die vorhandenen Probleme und Aufgaben im Rahmen des üblichen Abbruch-Managements beherrschbar sind oder ob weitergehende Fachplanungsleistungen z.B. für vorgezogene Sanierungen erforderlich werden.
  • Berichtswesen und Handlungsempfehlungen: Zusammenstellung der Ergebnisse in verständlicher und verwertbarer Form, erste Hinweise auf notwendige Sicherheitsmaßnahmen, Sicherheits-Anforderungen und mögliche Auswirkungen für die weitere Rückbauplanung.

Weitere Verknüpfung mit dem Rückbau-Management

Die Ergebnisse der allgemeinen Grundlagenermittlung im Rückbau können die weitere Planungen des Rückbau-Managements entscheidend beeinflussen, indem sie einen notwendigen Anpassungsbedarf in Technik, Ablauf, Logistik oder Personalqualifikation aufzeigen. Sie stellen sicher, dass die weitere Rückbauplanung auf einer belastbaren Datenbasis erfolgt und Risiken frühzeitig berücksichtigt werden.


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