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  • Sicherheits-Koordination

    Sicherheits-Koordination

    Sicherheits-Koordination und Mediation

    durch Ihren Experten für sichere Bauprojekte und Konfliktlösung – RIMAN GmbH

    Seit 1998 steht die RIMAN GmbH ihren Kunden als innovatives Dienstleistungsunternehmen zur Verfügung.

    Wir sorgen dafür, dass komplexe Bauprojekte sicher, planbar und ohne unnötige Risiken umgesetzt werden. Als erfahrene Sicherheits- und Gesundheitskoordinatoren begleiten wir Bauherren, Projektentwickler, Planungsbüros und ausführende Unternehmen überwiegend auf Großbaustellen sowie bei besonders gefährlichen Maßnahmen wie beispielsweise Abbrüchen, Asbest- oder Altlasten-Sanierungen.

    Wir verstehen Sicherheit nicht als Formalie, sondern als wesentlichen Erfolgsfaktor jedes Bauprojekts: Gefahren früh erkennen, Abläufe koordinieren – und Konflikte friedlich lösen.

    Unser Leistungsspektrum

    Wir übernehmen die Sicherheitskoordination unter anderem nach folgenden Regelwerken:

    • Baustellenverordnung (BaustellV)
    • TRGS 519 (Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten)
    • TRGS 524 (Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen)
    • BGR 128 / heute DGUV-Regelwerk (Arbeiten in kontaminierten Bereichen)

    Darüber hinaus setzen wir auch mediative Techniken ein, um Konfliktmanagement auf Baustellen zu betreiben, sofern vom Auftraggeber und den Konfliktteilnehmer als Lösungshilfe gewollt (siehe hierzu unsere Seiten zum Mediationsangebot).

    Was Sie von uns erwarten können

    In den letzten Jahrzehnten haben wir mehr als 200 Baustellen sicherheitsseitig begleitet – ohne besondere Unfälle oder schwerwiegende Vorkommnisse. Diese Erfahrung fließt in jedes neue Projekt ein.

    Unsere Kunden profitieren von:

    • Praxisnaher Gefährdungsbeurteilung statt reiner Theorie
    • Klaren, verständlichen Vorgaben für alle Beteiligten
    • Strukturierter Koordination der Gewerke und Abläufe
    • Frühzeitiger Erkennung und Minimierung von Risiken
    • Vermeidung von Stillständen, Nacharbeiten und Haftungsrisiken

    Unser Anspruch ist es, Sicherheit und Teamgeist so in den Projektablauf zu integrieren, dass sie zur Selbstverständlichkeit wird – ohne den Baufortschritt zu behindern.

    Warum professionelle Sicherheitskoordination mit Mediation?

    Komplexe Bauprojekte bringen zwangsläufig Gefährdungen und Spannungen mit sich:

    • enge Terminpläne,
    • mehrere Arbeitgeber auf engem Raum,
    • parallele Arbeiten,
    • Gefahrstoffe, Rückbau, Lärm, Staub oder Erschütterungen.
    • unterschiedliche Kulturen mit unterschiedlichen Ansprüchen und Werten

    Ohne erfahrene Koordination und Mediation steigen Unfall- und Konfliktrisiken erheblich

    Eine früh eingebundene Sicherheitskoordination unterstützt Sie dabei,

    • Risiken systematisch zu erfassen,
    • Maßnahmen sinnvoll zu planen,
    • Schnittstellen sauber zu koordinieren und
    • Konflikte professionell zu lösen.

    So schützen wir Menschen, Termine, Budget – und Ihren guten Ruf als Bauherr oder Auftragnehmer.

  • Beratungs-Leistungen

    Beratungs-Leistungen

    Erste, begleitende oder ergänzende Beratungsleistungen,

    aus dem weiten Bereich der interdiziplinären Begleitung von Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen für Ihr Projekt!

    Die frühe Nutzung professioneller Beratungs-Dienstleistungen im Hinblick auf anstehende Bau- und Rückbaumaßnahmen ist eine wichtige Voraussetzung, um Projekte kostengünstig, termin- und minimierten rechtlichen Restrisiken zu starten.

    In diesem Zusammenhang bieten wir Bauherrn, Behörden und Planern Beratungs-Termine an, bei denen sie einen ersten Überblick über mögliche Risiken, aber auch Lösungsvorschläge für eine optimierte Umsetzung Ihrer Projekte erhalten können.

    Mit dem dabei erhaltenen Basiswissen ist es für unsere Auftraggeber erfahrungsgemäß deutlich einfacher, erste Entscheidungen über notwendigen Vorausmaßnahmen, den Zeitbedarf einzelner Maßnahmen, notwendiges Fach-Personal, etc. zu erhalten.

    Darüber hinaus kann es gut möglich sein, dass Ihr bestehendes Team auch bei guter Planung an versteckte Belastungen oder Altlasten gerät. Hier kann eine unterstützende Beratung durch einen unparteiischen Dritten von großem Vorteil sein.

    Unsere Angebote könne je nach Gesamt-Situation auch in Kombination mit unseren Mediations-Angeboten oder neben den allgemeinen Beraterverträgen künftig auch online buchbar genutzt werden.

    Nutzen Sie unser Angebote, um sicher in Ihre Projekte zu starten und unerwartete Krisen zu bewältigen!

  • Allgemeine Grundlagen-Ermittlung

    Allgemeine Grundlagen-Ermittlung

    Die allgemeine Grundlagen-Ermittlung

    und ihre Rolle im Gesamtprozess.

    Die allgemeine Grundlagenermittlung zur Rückbau-Planung schafft die Basis, um Rückbau- und Neubaumaßnahmen von Anfang an sinnvoll aufeinander abzustimmen. Da Rückbauarbeiten häufig direkt mit der Planung neuer Bauabschnitte verknüpft sind, müssen gegenseitige Anforderungen und Auswirkungen schon früh bekannt sein. Nur so können Zeitabläufe, Kosten und technische Schnittstellen realistisch eingeschätzt und in die Gesamtplanung integriert werden. Eine sorgfältige Grundlagenermittlung hilft somit, spätere Planungsänderungen, Verzögerungen und zusätzliche Kosten zu minimieren.

    Leistungsinhalte und Schwerpunkte

    Die Kernleistungen der allgmeinen Grundlagenermittlung umfassen insbesondere:

    • Bauliche Bestandsaufnahme und Dokumentation: Sammeln aller relevanten bzw. auch vorhandenen Bauunterlagen der maßgeblichen Baujahre, der erfolgten Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen sowie der historischen Nutzung der Objekte. Sofern hierzu die Unterlagen fehlen oder nicht erreichbar sind, wird versucht, die notwendigen Erkenntnisse durch optische Begutachtungen, ergänzt durch diverse Bauteilsöffnungen zu erreichen. Diese Unterlagen werden dann auch für weitere Planungsschritte, wie der Klärung statischer Fragen, Belastungssituationen, Infrastrukturprobleme, etc. verwendet.
    • Entwicklung von Bedarfskonzepten für weitere Untersuchungen: Auf Grundlage der bereits vorliegenden Informationen – oder ergänzend durch Begehungen und Abstimmungsgespräche – wird gemeinsam festgelegt, in welchen Bereichen zusätzlicher Klärungsbedarf besteht.
    • Typische Themenfelder sind dabei:
      • die räumliche Abgrenzung zwischen Rückbauzonen und weiter zu nutzenden oder zu schützenden Bereichen,
      • die statischen Gegebenheiten im Rückbaubereich,
      • mögliche Belastungen der Bausubstanz durch Gefahr- oder Schadstoffe (siehe Gefahrstoffgutachten),
      • potenzielle Altlasten im Baugrund, etwa durch Kampfmittel oder verfüllte Bereiche,
      • Auswirkungen des Rückbaus auf die technische Infrastruktur der Umgebung,
      • Auswirkungen auf die logistischen Abläufe im Umfeld,
      • Beeinträchtigungen durch Lärm, Staub oder Erschütterungen, insbesondere bei parallel weitergeführter Nutzung angrenzender Bereiche,
      • sowie der zusätzliche Raum- und Flächenbedarf des Rückbaus und seine Konsequenzen für die bestehende Infrastruktur.
    • Risikobewertung: Analyse der Gefährdungspotenziale für Mitarbeitende, Anwohner und Umwelt. Erste Einschätzung, ob die vorhandenen Probleme und Aufgaben im Rahmen des üblichen Abbruch-Managements beherrschbar sind oder ob weitergehende Fachplanungsleistungen z.B. für vorgezogene Sanierungen erforderlich werden.
    • Berichtswesen und Handlungsempfehlungen: Zusammenstellung der Ergebnisse in verständlicher und verwertbarer Form, erste Hinweise auf notwendige Sicherheitsmaßnahmen, Sicherheits-Anforderungen und mögliche Auswirkungen für die weitere Rückbauplanung.

    Weitere Verknüpfung mit dem Rückbau-Management

    Die Ergebnisse der allgemeinen Grundlagenermittlung im Rückbau können die weitere Planungen des Rückbau-Managements entscheidend beeinflussen, indem sie einen notwendigen Anpassungsbedarf in Technik, Ablauf, Logistik oder Personalqualifikation aufzeigen. Sie stellen sicher, dass die weitere Rückbauplanung auf einer belastbaren Datenbasis erfolgt und Risiken frühzeitig berücksichtigt werden.


    Unsere Leistungen

  • Entsorgungs-Management

    Entsorgungs-Management

    Entsorgungs-Management

    Einen besonderen Schwerpunkt erhält das Abbruch-Management sicher auch durch das immer komplexer werdende Umweltrecht, mit seinen immer höher werdenden Haftungsgrenzen, Strafen und oft nur schwer zu durchschauenden Entsorgungsauflagen.

    Um hier sowohl die rechtlichen Risiken in den Griff zu bekommen, aber auch um die zum Teil gigantischen Preisunterschiede bei der Entsorgung für den Bauherrn zu nutzen, bedarf es im Planungsteam einer weiteren Kernkompetenz. Ohne das know how einer Entsorgungsfachkraft ist eine qualifizierte Abbruch- und Entsorgungsplanung nicht mehr möglich.

    Die Entsorgungsfachkraft hat die schwierige Aufgabe abzuwägen, in wie weit Schadstoff-Rückbau und -trennung unter Abwägung von Wirtschaftlichkeit und Entsorgungssicherheit erfolgen müssen.

    Ziel hierbei ist, zum Einen die rechtlichen Aufgaben zur Entsorgung zu erfüllen und dabei zum Anderen die Balance zwischen den Mehrkosten für Rückbau und Trennung auf der einen Seite und den alternativen Entsorgungsmehrkosten sowie der Entsorgungssicherheit zu finden. Auch diese Leistung erhalten Sie bei uns in Personalunion.

    Muss das alles sein?

    Natürlich fragen sich viele Bauherrn, ob es in Anbetracht des hohen Planungsaufwandes nicht möglich ist, diese Problemlösungen bei einem Abbruch dem Abbruchunternehmer zu übertragen?

    Sicherlich ist dies eine Möglichkeit, die teilweise ausschreibungstechnisch gelöst werden kann, allerdings ist sie dann auch nicht umsonst, denn der übernehmende Unternehmer der in der Angebotsphase wenig über die tatsächliche Abfallbelastungs-Situation weiß, läßt sich diese Risiken gut bezahlen.

    Darüber vergibt der Bauherr damit viele Gestaltungsvorteile für Rückbau, Abbruch und Entsorgung. Auch der Versuch komplexe Angebotspreis-Planungen durch den Auftragnehmer einfach voraus zu setzen, ohne diese separat zu vergüten, geht in der Regel schief. Die Ergebnisse unzähliger verlorener Prozesse der Bauherrn zeichnen hier ein deutliches Bild. Das Deutsche Recht stellt sich somit vor den Auftragnehmer und fordert eine umfängliche Leistungsbeschreibung bei Bauverträgen, aufgrund deren der Auftragnehmer oder Bieter die erwartete Leistung und die übernommenen Risiken ersehen kann.

    Und bei „gültigen?Pauschal-Verträgen lassen sich die Abbruchunternehmer, das ihnen unbekannte Risiko zum Einen sehr gut bezahlen, zum Anderen verbleiben dem Bauherrn viele Restrisiken (direkte und indirekte Haftung), auf deren Handhabung er bei Pauschalverträgen nur wenig Einfluss hat.

    Die Durchführung eines qualifizierten Abbruch-Managements stellt deshalb die sicherste und auch insgesamt kostengünstigste Lösung zur Abwicklung einer Abbruchmaßnahme dar. Eine Lösung, die jedoch den Einsatz von Spezialisten verlangt.

    Die RIMAN GmbH bietet ihren Kunden in diesem Zusammenhang alle Leistungen an, die für eine sichere und vor allem kostengünstige Abbruchabwicklung notwendig sind.

    Auch hier bestehen unsere Leistungen aus:

    • Planung und Ausschreibung
    • Fachbauleitung

    im Rahmen unseres umfassenden Rückbau-Managements.

  • Altlasten-Management

    Altlasten-Management

    mehr als nur ein Problem für Industriebrachen!

    Altlastensanierung – Jedes Grundstück könnte betroffen sein!

    Wie zunehmend bekannt, betrifft das Thema Altlasten nicht nur Industrieflächen, sondern auch viele ehemaligen Gewerbe- und auch Wohnbauflächen.

    In der Vergangenheit führten oft Unwissenheit, Ignoranz, aber auch der kurzfristige finanzielle Vorteil der Nutzung von „scheinbar günstigen Verfüllstoffen, wie Alt-Fundamente, Bauschutt, Straßenasphalt, etc.“ zur Verfüllung von Baugruben und Geländevertiefungen dazu, dass auch Grundstücke außerhalb von Industrieflächen ein zunehmendes Altlasten-Thema darstellen.

    Sicherlich, Art und Umfang der Altlasten ist in solchen Bereichen meist deutlich geringer als an Industriestandorten, aber das grundsätzliche Problem bleibt. Diese Grundstücke korrekt zu sanieren, ist häufig kostspielig – und Fehler bei der Planung oder Ausführung der Sanierungsmaßnahmen können die Kosten noch zusätzlich in die Höhe treiben.

    Um das komplexe und für Viele doch unbekannte Thema der Altlasten-Sanierung besser zu verstehen, möchten wir Ihnen einige wichtige Grund-Informationen an die Hand geben.

    Sauberer Boden – Ein Schutzziel für uns alle

    Unser Boden ist ein extrem sensibles Ökosystem, das eine wichtige Rolle für die Umwelt spielt.

    Schadstoffe, die einmal in den Boden gelangen, bleiben dort oft über viele Jahre – sogar Generationen. Diese Schadstoffe beeinträchtigen nicht nur die Bodenfunktionen, sondern können auch die Qualität von Trinkwasser und Nahrungsmitteln gefährden, was wiederum direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat.

    Ein sauberer Boden ist daher nicht nur ein Umweltschutzthema, sondern auch ein gesundheitliches Schutzziel für alle!

    Altlasten – Was genau ist im Allgemeinen zu erwarten?

    Das Schadstoffspektrum auf Altlastenflächen in Wohn- und Gewerbeflächen variiert je nach Art der eingebrachten Abfälle. Sehr häufig finden sich in Böden abgelagerte, mit organische Schadstoffen wie:

    • PAK’s (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) – z. B. Teeröle, Bitumen
    • BTEX (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylol)
    • MKW (Mineralölkohlenwasserstoffe)

    kontaminierte Bauabfälle aus früherer Zeit.

    Aber auch Abfälle mit anorganische Schadstoffen wie Schwermetalle oder Asbest werden häufig gefunden und können problematisch sein.

    Um eine präzise Altlasten-Bewertung vorzunehmen, sind Fachkenntnisse und eine Belastungs-Analyse der Abfälle selbst sowie der sie umgebenden Böden notwendig. Nur so kann sichergestellt werden, dass der ausgebauten Böden und Abfälle umweltfreundlich und rechtssicher entsorgt werden.

    Übliche Leistungen in unserem Altlasten-Management

    Das Altlasten-Management umfasst die gesamte Planung und Begleitung der Sanierungs- und Entsorgungs-Maßnahmen. Ähnlich wie bei Abbruch- oder Gefahrstoff-Sanierungen in Gebäuden und technischen Anlagen ist die Hauptaufgabe des Altlasten-Managers, sich einen Überblick über die Altlasten zu verschaffen, alle erforderlichen Analysen durchzuführen, Sanierungs- und Entsorgungsmaßnahmen festzulegen, auszuschreiben und in der Ausführung zu überwachen.

    Darüber hinaus sind diese Maßnahmen im Rahmen eines Gesamtprojektes in ein maßgeschneidertes, wirtschaftliches Gesamtkonzept zu integrieren.

    Wer diese Maßnahmen nicht rechtzeitig vorbereitet, verschenkt Potenziale für Kostenersparnisse und riskiert, dass Schadstoffe unkontrolliert weiterverbreitet werden.

    Unsere Leistungen im Altlasten-Management umfassen unter Anderem:

    • Planung und Ausschreibung: Wir übernehmen die Planung und das Erstellen die notwendigen Ausschreibungs-Unterlagen für die Sanierungs-Arbeiten inkl. Entsorgung und koordinieren alle notwendigen Schritte und Schnittstellen mit den anderen betroffenen Fach-Planern.
    • Fach-Bauleitung: Unsere Fach-Bauleitung sorgt dafür, dass die Sanierungs-Maßnahmen so fachgerecht ausgeführt werden, dass keine zusätzlichen Entsorgungskosten entstehen.

  • Rückbau- (und Abbruch-) Management

    Rückbau- (und Abbruch-) Management

    Das Rückbau-Management ist der allen anderern Fachbereichen des Rückbaus übergeordnete Management-Bereich im Rückbau. Es übernimmt in der Regel die gesamte Vorplanung des Rückbaus sowie die Planung und Leitung der Fach-Disziplin Abbruch-Management. Die weiteren notwendigen Fach-Diziplinen aus dem Bereich Rückbau werden meist separat mit anderen Fachbüros besetzt.

    Der Grund für diese Aufteilung liegt in der Regel darin, dass nur wenige Fachbüros für Rückbau sämtliche Disziplinen abdecken und daher auf externe Spezialdienstleister angewiesen sind.

    Im Rahmen seiner vorplanerischen Tätigkeit ermittelt das Rückbau- (und Abbruch-) Management den Umfang und den Bedarf weiterer Fachdisziplinen, die für einen geordneten Rückbau von Gebäuden, Anlagen und Infrastrukturen erforderlich sind. In den anschließenden Planungs- und Ausführungsphasen übernimmt es zudem deren Organisation und Koordination.

    Das Rückbau- (und Abbruch-) Management organisiert und koordiniert damit unter Anderem:

    • der Grundlagen-Ermittlung zur Rückbau-Situation,
    • das Gefahr- und Schadstoff-Management,
    • das Abbruch-Management,
    • das Altlasten-Management,
    • das Entsorgungs-Management sowie
    • die Planung und Koordination der meist komplexen Sicherheits-Anforderungen.

    Das Rückbau- (und Abbruch-) Management beschafft damit die technischen, organisatorischen und logistischen Grundlagen für alle Anderen, zum Teil später oder nur vorüber gehend beteiligten FachDisziplinen.

    Innerhalb dieser Gesamtleitung durch das Rückbau- (und Abbruch-) Management kann bei großen, komplexen oder weit entfernten Projekten das Abbruch-Management als größter Player bei Bedarf ebenfalls in Teilen oder komplett fremd vergeben werden. Meist geschieht dies durch die Übertragung der aufwendigen Vorort-Fach-Bauleitung an einen geeigneten, meist regionalen Fach-Bauleiter, der zur Einarbeitung bereits in den Endphasen der Vorplanung beteiligt wird.

    Dies kann zu einer teilweisen Umverteilung von Aufgaben des Rückbau-Management zum Abbruch-Management führen, welche in Art und Umfang von vielen Details abhängig ist, die hier in Summe nicht beschrieben werden können. Um mit den nachfolgenden Erläuterungen nicht zu verwirren, möchte wir im weiteren von einem selbstständigen, auch erweiterten Abbruch-Managment ausgehen.

    Die erweiterte Rolle und Bedeutung des Abbruch-Managements im Gesamtprozess

    Der Abbruch eines Bauwerks oder einer baulichen Anlage ist in der Regel der größte operative Schritt im gesamten Rückbau-Prozess – aber zugleich nur die Fortsetzung oft zahlreicher vorgelagerter Planungen und sonstiger baulicher Vorleistungen, wie z.B.:

    • innerbetriebliche Umzüge,
    • Gebäude-Räumungen,
    • Entkernungen,
    • bauliche und infrastrukturelle Trennungs- und Umverlegungsmaßnahmen,
    • Gefahrstoff- und Schadstoffsanierungen
    • vorgezogener Altlastensanierungen im Baugelände
    • etc..

    Der damit verbundene, meist späte Eintritt in das Rückbau-Projekt wäre so mit vielen Informations-Nachteilen (wer hat schon was, wann und wie und warum gemacht) verbunden, weshalb es sich in der Praxis als vorteilhaft herausgestellt hat, das Abbruch-Management schon früher einzubinden.

    Das Abbruch-Management übernimmt daher meist die Einstiegs- und Schlüsselrolle der ergänzenden Fach-Diziplinen, indem es als deren größter Player, das Rückbau-Management in abzustimmenden Bereichen verstärkt.

    Rückbau- (und Abbruch-) Management untersuchen, analysieren und bewerten gemeinsam oder getrennt, die baulich-technischen, organisatorischen und sicherheitsrelevanten Rahmenbedingungen der Gesamt-Rückbau-Maßnahme und überführen ihre Ergebnisse in ein umsetzungsfähiges Gesamt-Rückbau-Konzept und schaffen damit die ersten planerischen Grundlagen für die künftige Zusammenarbeit mit anderen notwendigen Fachbereichen.

    Nur wenn die Rückbau-Planung präzise ausgearbeitet ist, können die notwendigen Maßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt und terminlich integriert werden. Die Leistungen des Rückbau- (und Abbruch-) Managements stellen somit den Anfang des Rückbaus dar, und bilden die verbindende Schnittstelle zwischen Planung, Rückbau-Ausführung und den nachfolgenden Gewerken.

    Leistungsinhalte und Schwerpunkte

    Der gemeinsame inhaltliche Fokus des Rückbau- (und Abbruch-) Management liegt demnach zunächst auf der Rückbau-Planung.

    Zum Bereich der Rückbau-Planung gehören insbesondere:

    • Erfassung und Analyse der Bestandsstruktur: Untersuchung des baulichen Aufbaus, der statischen Systeme und der Verbindungselemente innerhalb von Gebäudekomplexen.
    • Ermittlung von Infrastruktur- und Anschlussbedingungen: Aufnahme und Bewertung bestehender Ver- und Entsorgungsleitungen, technischer Schnittstellen und Erschließungswege.
    • Bewertung der Nachbar-Bebauung und der Umgebungs-Bedingungen: Erfassung potenzieller Risiken für angrenzende Gebäude oder Gebäude-Bereiche, Nutzungen oder öffentliche Verkehrsflächen, insbesondere bei beengten Verhältnissen oder Teilrückbauten.
    • Entwicklung von Rückbau- und Sicherungskonzepten: Festlegung der technischen Vorgehensweise, der Rückbau-Reihenfolge, der Schutzmaßnahmen und temporären Stabilisierungen.
    • Planung der Baustellenlogistik: Definition von Zufahrten, Lager- und Arbeitsflächen, Verkehrsführung, Kranstandorten sowie Materialflüssen.
    • Festlegung von Schutz- und Sicherheits-Maßnahmen: Berücksichtigung von Staub-, Lärm- und Erschütterungseinflüssen sowie Schutzmaßnahmen für Beschäftigte und Dritte.
    • Ausschreibungs- und Vergabeunterstützung: Erstellung technischer Leistungsbeschreibungen, Mengenermittlungen und Mitwirkung bei der Vergabe von Rückbauleistungen.

    Die Rückbau-Planung folgt dabei den klassischen Phasen eines technischen Ingenieurprojekts – von der Grundlagenermittlung über die Vorplanung und Entwurfsplanung bis zur Ausführungs-Planung und Vorbereitung der Vergabe. Ziel ist eine präzise, praxisorientierte und rechtssichere Rückbau-Planung, die alle wesentlichen Einflussfaktoren berücksichtigt.

    Spätere Aufteilung der Tätigkeiten

    Während der Abbruchphase übernimmt das Abbruch-Management die fachtechnische Fach-Bauleitung des Abbruchs. Das Rückbau-Management übernimmt verstärkt die Koordination der noch begleitenden Fach-Disziplinen (Sicherheitskoordination, Altlasten/Kampfmittel, Zusatzeinsätze Gefahrstoffe, Entsorgungs-Management, etc.) sowie die Abstimmungen mit den sonstigen Beteiligten (Bauherr, Nutzer, etc.).

    Zielsetzung und Nutzen

    Das Rückbau- (und Abbruch-) Management stellt sicher, dass Rückbau-Maßnahmen technisch durchdacht, sicher, wirtschaftlich und umweltgerecht geplant und ausgeführt werden können. Durch die strukturierte Herangehensweise werden Risiken frühzeitig erkannt, Abläufe koordiniert und Schnittstellen zu anderen Fachbereichen klar definiert.

    Ein früher Einsatzbeginn des Rückbau- (und Abbruch-) Management stellt damit nicht nur den planerischen Beginn des Rückbaus dar. Es schafft auch ein wichtiges zentrales Bindeglied zwischen den ersten Bestands-Analysen zu Anfang des Projektes bis hin zur Übergabe der geräumten Baustelle an die Folge-Gewerke.

    Es ist damit, zumindest für komplexe Rückbau-Projekte, eine unverzichtbare Voraussetzung für deren erfolgreiche Umsetzung.

  • Mediation im Unternehmensbereich – Konflikte konstruktiv lösen

    Mediation im Unternehmensbereich – Konflikte konstruktiv lösen

    Mediation in Unternehmen – Für ein harmonisches Arbeitsumfeld

    In der modernen Geschäftswelt entstehen Konflikte in Unternehmen oft durch dynamische Veränderungen wie Personalabbau, Umstrukturierungen, Digitalisierungsprozesse oder personelle Veränderungen in der Führungsebene. Solche Übergänge können erhebliche Unsicherheiten und Spannungen erzeugen, die nicht nur das Betriebsklima und die Zusammenarbeit beeinträchtigen, sondern auch die Produktivität und das Vertrauen der Mitarbeiter nachhaltig schädigen können. Unsere professionelle Mediation in Unternehmen bietet eine effektive und nachhaltige Lösung, um solche Konflikte konstruktiv zu lösen und das Arbeitsumfeld zu stabilisieren.

    Mit unseren Erfahrungen in der Mediation unterstützen wir Sie gerne dabei, Lösungen zu finden, die nicht nur rechtlich und wirtschaftlich sinnvoll sind, sondern auch die persönlichen und familiären Beziehungen berücksichtigen.

    Die Bedeutung professioneller Mediation für Unternehmen

    Mediation in Unternehmen ist weit mehr als nur Konfliktlösung – sie ist ein strategisches Instrument zur Förderung einer gesunden Unternehmenskultur. In einer Zeit, in der Fachkräftemangel und hohe Fluktuationsraten Unternehmen vor große Herausforderungen stellen, wird die Fähigkeit zur konstruktiven Konfliktbewältigung zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Ungelöste Konflikte führen nicht nur zu direkten Kosten durch Krankheitstage, reduzierte Leistungsfähigkeit und Personalwechsel, sondern beeinträchtigen auch das Innovationspotential und die Anpassungsfähigkeit von Unternehmen.

    Mediation bietet eine schnelle, vertrauliche und lösungsorientierte Möglichkeit, Konflikte zu lösen, ohne dass diese eskalieren oder das Arbeitsumfeld dauerhaft negativ beeinflussen. Sie fördert eine offene Kommunikation, baut systematisch Missverständnisse ab und hilft, die Zusammenarbeit innerhalb des Teams zu stärken – besonders in Zeiten des Wandels, wenn Verunsicherung und Widerstand gegen Veränderungen auftreten.

    Mit unserer langjährigen Erfahrung – sowohl im Baubereich als auch in anderen Unternehmen – bieten wir Ihnen eine kompetente Unterstützung durch eine Mediation, die sich flexibel an Ihre spezifischen Bedürfnisse anpasst. Gemeinsam finden wir Lösungen, die für alle Beteiligten tragfähig und zukunftsorientiert sind, und entwickeln Strategien für eine nachhaltige sich weiter verbessernde Konfliktkultur in Ihrem Unternehmen.

  • Mediation im privaten Bereich – Persönliche Konfliktlösung

    Mediation im privaten Bereich – Persönliche Konfliktlösung

    Mediation im familiären Bereich – Konflikte im Alltag lösen!

    Die Mediation bietet eine schnelle, kostengünstige und vertrauliche Möglichkeit, private Konflikte zu lösen, ohne dass es zu langwierigen und belastenden Gerichtsverfahren kommt. Sie fördert einen respektvollen Dialog und hilft dabei, Lösungen zu finden, welche die langfristigen Beziehungen stärken. Gerade bei Konflikten, welche das private Umfeld betreffen, kann Mediation dazu beitragen, emotionale Belastungen zu verringern und eine verbesserte Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben zu schaffen.

    Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Mediation unterstützen wir Sie dabei, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur rechtlich und wirtschaftlich sinnvoll sind, sondern auch die persönlichen und familiären Beziehungen berücksichtigen

    Mediation im erweiterten privaten Umfeld – oft unterschätzte Belastungen!

    Konflikte im erweiterten privaten Umfeld, sei es in der Nachbarschaft, in sozialen oder ehrenamtlichen Bereichen, können das tägliche Leben erheblich belasten und das Zusammenleben oder die Zusammenarbeit erschweren. Oft sind diese Streitigkeiten von starken Emotionen geprägt.

    Bekannte Beispiele hierfür sind Differenzen wegen Lärmbelästigung zwischen Nachbarn, Streitigkeiten über Grundstücksgrenzen, Konflikte innerhalb von Vereinen oder Missverständnisse im Freundeskreis.

    Die Mediation bietet eine schnelle, kostengünstige und vertrauliche Möglichkeit, solche Konflikte zu lösen, ohne langwierige und belastenden Auseinandersetzungen oder gar Gerichtsverfahren.

    Sie fördert einen respektvollen Dialog und hilft dabei, Lösungen zu finden, die langfristige Beziehungen stärken. Besonders bei Konflikten im privaten Umfeld trägt Mediation dazu bei, emotionale Belastungen zu verringern und eine solide Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben zu schaffen.

    Mediation bietet eine neutrale Plattform zur Konfliktlösung – schnell, effektiv und ohne die Notwendigkeit gerichtlicher Auseinandersetzungen. So können langwierige und kostspielige Streitereien vermieden und gleichzeitig das persönliche sowie gemeinschaftliche Miteinander gestärkt werden

  • Mediation im Baubereich

    Mediation im Baubereich

    Seit über 25 Jahren sind wir als Generalplaner und interdisziplinäre Fach-Bauleiter im Rückbau-Management sowie als Sicherheitskoordinatoren bei Großprojekten tätig.

    In dieser Zeit haben wir viele Bauvorhaben erfolgreich durch die kritischen Phasen der Planung, Genehmigung und Umsetzung begleitet – stets mit einem klaren Fokus auf Risiko-Minimierung, Effizienz und Sicherheit. Dabei haben wir immer darauf geachtet, kommunikative und zwischenmenschliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und soweit möglich, aktiv in Konflikten zu vermitteln.

    Viele unserer Leistungen beinhalten seit Jahren zunehmend immer wichtiger werdende mediative Elemente – sei es in der Abstimmung mit Behörden, Nachbarn, Architekten, Fachplanern, Bauherren oder Auftragnehmern.

    Diese umfangreichen Erfahrungen im Bereich der Mediation haben wir im Laufe der Jahre kontinuierlich ausgebaut. Heute bieten wir unseren Kunden als ausgebildete Mediatoren nach dem Mediationsgesetz eine strukturierte und professionelle Lösung für Konflikte und Unstimmigkeiten, wie sie insbesondere im Verlauf eines Großprojekts mit seinen komplexen Strukturen immer wieder auftreten können.

    Unsere Mediationsleistungen können entweder als Ergänzung zu unseren klassischen Tätigkeiten als Generalplaner oder Sicherheitskoordinator genutzt werden oder separat, insbesondere bei Großprojekten, als zusätzliche Unterstützung in der Projektbetreuung – mit dem Ziel, Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen. Nutzen Sie unser Angebot einer professionellen Mediation im Baubereich – es lohnt sich!

    Doch von welchen Konflikten reden wir, welche im Baubereich häufig vorkommen und mit Mediation zu lösen oder zumindest deutlich zu entspannen sind?

    Typische Konfliktsituationen in der Baubranche sind z.B.:

    Konflikte zwischen überwachenden Bauleitungen und ausführenden Unternehmen

    Unterschiedliche Ansichten z.B. über notwendige Sicherheitsmaßnahmen, die notwendige Art von Arbeitsabläufen oder die Auslegung von Qualitätsstandards oder Leistungspflichten führen hier oft zu erheblichen Spannungen. Spannungen, die dem Klima auf der Baustelle schaden und oft zu Folgekosten führen.

    Fachbereichs übergreifende Spannungen

    Konflikte zwischen Bauherrn-Vertretern, Planungsbeteiligten, Bauleitungen oder Behörden behindern Projektabläufe und gefährden Termine

    Generationskonflikte

    Erfahrene ältere Fachkräfte und junge Mitarbeiter mit modernen Ansätzen finden oft schwer zusammen, Schnittstellen- und Kommunikations-Probleme stören wichtige Abläufe.

    Was sind die Vorteile professioneller Mediation

    Kosteneffizienz

    Mediation ist deutlich kostengünstiger als langwierige, oft sogar rechtliche Auseinandersetzungen oder die sich aufbauenden Folgekosten ungelöster Konflikte im Projektablauf.

    Zeitersparnis

    Konflikte werden schnell und effizient gelöst, ohne dass Arbeitsabläufe langfristig gestört werden.

    Nachhaltigkeit

    Mediation führt zu einvernehmlichen Lösungen, die von allen Beteiligten gemeinsam getragen werden und daher länger Bestand haben.

    Erhaltung von Arbeitsbeziehungen

    Im Gegensatz zu rechtlichen Verfahren bleiben Arbeitsbeziehungen in Folge einer Mediation meist intakt und können sogar gestärkt werden.

    Nutze Sie insbesondere die kostengünstigen Möglichkeiten der Kombination von mehreren Einzelleistungen, wie Sicherheitskoordination und Mediation, oder Fach-Beratung und Mediation.

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